Projekthintergrund
Quebec City betreibt zwei Wasseraufbereitungsanlagen, die jeden Tag 400,000 m³ kommunales und industrielles Abwasser reinigen. Die Quebec City East Anlage übernimmt dabei ca. 60% des Volumens. Während das aufbereitete Wasser üblicherweise in den Sankt-Lorenz-Strom zurückgeführt werden würde, hat das Unternehmen H₂O Innovation ein System entwickelt, das einen Teil des Wassers aus der Anlage wieder zu Trinkwasser macht – zum ersten Mal in Kanada. Das System ist Teil des Nachhaltigkeitsprojekts Carrefour de l’eau, das Quebec City zu einem Anführer im Bereich Wasserrecycling und -aufbereitung machen soll.
Innovative Aufbereitung
Das geschlossene System ist in einem Anhänger verbaut und vollautomatisiert, sodass es flexibel positioniert und aus der Ferne überwacht und gesteuert werden kann. Durch Aufbereitungsmethoden wie Ultrafiltration, Umkehrosmose und erweiterte Oxidation (AOP) kann das System Mikroverunreinigungen wie PFAS aus dem Abwasser der Aufbereitungsanlage entfernen – und es damit in eine unkonventionelle, aber hochwertige Trinkwasserquelle verwandeln. GF hat die nötigen Ventile für die Aufbereitung sowie Automatisierungslösungen geliefert.
Durch den Einsatz modernster Technologien von Sponsoren wie GF treibt H₂O Innovation die Forschung zur Sicherung der weltweiten Wasserversorgung voran. Gleichzeitig wird die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisiert. „Die Wiederverwendung von Wasser ist etwas, das überall umgesetzt werden sollte“, kommentiert Guillaume Clairet, Chief Operating Officer bei H₂O Innovation. „Ressourcen sind immer begrenzt, und es ist wichtig, unkonventionelle Quellen wie Abwasser einzubeziehen, um eine Kreislaufwirtschaft zu erreichen. GF hilft uns dabei, das übergeordnete Ziel zu erreichen, die Wasserwiederverwendung in den Fokus zu rücken.“