Hot Water Energy Calculator

Shower with running water against glass

Energieverbrauch für Warmwasser: berechnen, simulieren, optimieren

Der Energieverbrauch für die Bereitstellung von Warmwasser in Gebäuden stand bisher kaum im Fokus der Diskussion um Energieeffizienz und Klimaschutz. Dabei wird heute bei einem gut gedämmten Gebäude oft mehr Energie fürs Warmwasser verbraucht als fürs Heizen. Zeit also, auch diesen Bereich für die Steigerung der Energieeffizienz ins Auge zu fassen. Mit dem neuen Online-Rechner Hot Water Energy Calculator von GF Piping Systems lässt sich der Energieverbrauch einfach berechnen. Zudem kann simuliert werden, wie hoch das Einsparpotenzial ist und wie lange die Amortisation dauert – je nach gewählten technischen Optimierungsmassnahmen.

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Wie funktioniert das Tool?

GF Piping Systems hat zusammen mit Wissenschaftlern der Hochschule Ostfalen einen Online-Rechner entwickelt, mit dem der Energieverbrauch für die Bereitstellung von Warmwasser im Gebäude einfach und schnell berechnet werden kann. 

Wie ist eine derart komplizierte Berechnung so einfach möglich?

Hinter dem einfach zu bedienenden Online-Rechner «Hot Water Energy Calculator» steht die aufwändige Entwicklungsarbeit von GF Piping Systems und der Hochschule Ostfalia. Die Berechnungsgrundlagen basieren auf den aktuell geltenden DIN-Normen und weitergehenden Annahmen, welche ausgewiesen werden. Ein erstes Referenzprojekt, bei welchem die Ergebnisse vor der Optimierung simuliert wurden, zeigt, dass die Resultate der Berechnungen realistisch sind. Die Datenauswertung wird laufend verfeinert und an realen Objekten verifiziert. Das Tool gibt wertvolle Inputs für den Entscheid, ab wann sich die Investition zur Optimierung eines Warmwassersystems im Gebäude lohnt.

Wie kann der Energieverbrauch für Warmwasser gesenkt werden?

Im Grundsatz gibt es drei technische Massnahmen, um den Energieverbrauch für die Bereitstellung von Warmwasser zu senken – abgesehen von der Senkung des Warmwasserverbrauchs an und für sich:

  • Nachbesserung der Isolation der Warmwasserleitungen und Armaturen
  • Einstellung des optimalen Betriebspunkts der Warmwasserzirkulation mit dem Hycleen Automation System und seinen elektronischen Abgleichventilen 
  • Modernisierung der Anlagentechnik: Der Wirkungsgrad der Warmwassererzeugung und der Zirkulationspumpe ist meist abhängig vom Alter der damit verbundenen Technik. Grundsätzlich gilt: je neuer die Technik, desto höher der Wirkungsgrad.

Zu beachten ist, dass die Trinkwasserhygiene grundsätzlich höher gewichtet werden muss als das Energiesparen.

Welche Rolle spielt der hydraulische Abgleich?

Ein einwandfreier hydraulischer Abgleich reduziert die Menge an zirkulierendem Warmwasser. Durch die Reduktion der Wärmeverluste sind tiefere Systemtemperaturen möglich. Je schlechter der hydraulische Abgleich und je höher die Wärmeverluste sind, desto mehr Energie muss aufgewendet werden, um die geforderten Temperaturen für eine einwandfreie Trinkwasserhygiene einzuhalten. Entsprechend grösser ist auch die benötigte Pumpenleistung. Zudem resultiert aus den erhöhten Temperaturen ein grösseres DeltaT zur Umgebungstemperatur, was wiederum die Auskühlungsverluste in der Zirkulation und im Speicher erhöht.

Was kann das Hycleen Automation System?

Das Hycleen Automation System ermöglicht mittels kontinuierlicher Überwachung des Anlagezustands die Einstellung des optimalen Anlagenbetriebspunkts. Dadurch zirkuliert eine kleinere Menge an Warmwasser mit tieferen Temperaturen, wohlverstanden unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienestandards. Unnötig hohe Temperaturen und Fliessgeschwindigkeiten aufgrund eines nicht vorhandenen, schlecht eingestellten oder nicht gewarteten hydraulischen Abgleichs gehören der Vergangenheit an. Leitungsabschnitte mit hohen Wärmeverlusten können identifiziert und mit einer Nachbesserung der Dämmung, wo mangelhaft, energetisch saniert werden.

Hycleen Automation System

Hycleen Automation System

Das Hycleen Automation System von GF Piping Systems erleichtert die Einhaltung der Trinkwasserhygiene in grösseren Gebäuden und senkt den Energieverbrauch für die Bereitstellung von Warmwasser in Gebäuden. Es stellt stabile Wassertemperaturen sicher, spült die Leitungen, wartet die Zirkulationsventile und protokolliert alle Daten. Die Wassertemperaturen können gesenkt werden, ohne das Legionellenrisiko zu erhöhen. 

Das System lässt sich einfach installieren und in Betrieb nehmen. Elektrische Ventile mit Sensoren und Controllern werden über ein Kabel für die Stromversorgung und die Datenübermittlung mit dem zentralen Steuerungsgerät, dem Master, verbunden. Dieser überwacht die Sensoren, meldet allfällige Abweichungen und steuert das System. Dieses kann auch ortsunabhängig mittels App bedient werden und lässt sich in die Gebäudeleittechnik einbinden.

Bitte registrieren Sie sich um das Tool zu nutzen

Bitte füllen Sie alle mit einem roten Sternchen gekennzeichneten Felder aus. Anschließend erhalten Sie den Link zum Tool. Bitte beachten Sie, dass Sie möglicherweise von einem unserer Experten kontaktiert werden, um das Potenzial Ihrer Trinkwasserinstallation zu besprechen.

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Georg Fischer GmbH

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