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Multi Control Valve

Systemkritische Kühlung für Rechenzentren. Das Multi Control Valve vereint präzise Durchflussregelung, Betätigung, Wärmemengenerfassung und Überwachung in einer kompakten Lösung. Es reduziert die Komplexität und ermöglicht eine reaktionsschnelle, effiziente Kühlung.

Gesteigerte Energieeffizienz in Rechenzentren durch eine ausgewogene Kühlleistung

Das Multi Control Valve vereint präzise Durchflussregelung, Wärmemengemessung, Ansteuerung und integrierte Sensorik in einem kompakten, intelligenten Gerät. Es wurde speziell für dynamische Kühlumgebungen in Rechenzentren entwickelt und reduziert die Komplexität des Systems, während es gleichzeitig die für eine stabile, effiziente und zuverlässige Kühlleistung erforderliche Steuerung und Transparenz bietet.

DLC application

Der Kühlbedarf in Rechenzentren unterliegt ständigen Schwankungen. Das Multi Control Valve ermöglicht eine schnelle Absperrung des Kreislaufs mit einer Schliesszeit von nur fünf Sekunden und hilft den Betreibern so, rasch auf sich ändernde Betriebsbedingungen zu reagieren. Die linearen Durchflusseigenschaften ermöglichen präzise Einstellungen über den gesamten Betriebsbereich, während die integrierten Sensordaten einen besseren Überblick über die Systemleistung und den Energieverbrauch bieten.

Reduzierte mechanische Belastung

~70% leichter

Das geringere Gewicht reduziert die mechanische Belastung von Rohrleitungssystemen und Halterungen und erleichtert die Handhabung und Installation.

*im Vergleich zu Metallalternativen

Verbesserte Systemstabilität

5 Sekunden

Die schnelle Schliessgeschwindigkeit unterstützt einen stabilen Systembetrieb bei wechselnden Lastbedingungen, minimiert Abweichungen und sorgt für einen zuverlässigen Betrieb.

Mehr Flexibilität auf kleinerem Raum

~50% kompakter

Die kleinere Bauform und das Ein-Kabel-Design reduzieren den Platzbedarf und die Komplexität der Integration, insbesondere in Anwendungen mit begrenztem Bauraum.

*im Vergleich zu Metallalternativen

Höhere Systemtransparenz

5 Sensoren

Die integrierte Messung von Durchfluss, Temperatur und Druck ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung wichtiger Systemparameter. Weniger zusätzliche Komponenten reduzieren die Komplexität und helfen, Leistungsabweichungen und Ineffizienzen frühzeitig zu erkennen

Von Auspacken zur Inbetriebnahme

Das Multi Control Valve verstehen

Das Multi-Control-Ventil vereint Durchflussregelung, Überwachung und Kommunikationsfunktionen in einer intelligenten Lösung. Unsere „MCV Videoreihe“ begleitet Sie bei jedem Schritt – vom Auspacken über die Installation bis hin zur Inbetriebnahme und Systemintegration. In kurzen, praxisorientierten Videos lernen Sie die wichtigsten Produktmerkmale, Konfigurationsmöglichkeiten und bewährte Vorgehensweisen kennen, damit Sie Ihr Multi Control Valve schnell und sicher optimal nutzen können.

Bleiben Sie dran, um die gesamte Videoserie zu entdecken.

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Direct Liquid Cooling Application

Unsere Lösungen für Direct-to-Chip Kühlung und Rechenzentren

Advanced Flow Control for Open Hardware Rack

Open Infrastructure Cooling

GF ist OCP Silver Member and OCP Solution Provider. Wir entwickeln leistungsstarke Durchflusslösungen, die die Skalierung von Hyperscale-Flüssigkeitskühlkreisläufen unterstützen. Unsere Produkte und Lösungen sind so konzipiert, dass sie mit offenen Hardware-Infrastruktur-Frameworks kompatibel sind.

DLC

LiquidCore

Entdecken Sie LiquidCore, ein Rohrleitungssystem aus Polymer, das für die einphasige Direct-to-Chip-Flüssigkeitskühlung entwickelt wurde und stabilen Durchfluss, Kühlmittelreinheit sowie eine energieeffiziente Zirkulation zwischen dem Kühlmittelverteilgerät (CDU) und den Kaltplatten ermöglicht. Mit mehr als 60 Jahren Erfahrung in fortschrittlichen Polymerrohrleitungslösungen für Hightech-Branchen unterstützt GF Betreiber von Rechenzentren dabei, zuverlässige und nachhaltige Kühlleistungen zu erzielen.

Technische Einblicke in die direkte Flüssigkeitskühlung

Das fehlende Glied in der Effizienz von DLC: Dynamischer hydraulischer Abgleich

Angesichts stetig steigender Rack-Dichten bestimmt die Präzision auf Mikroebene die Leistung auf Makroebene. Das neue Multi Control Valve von GF schliesst die Lücke zwischen einzelnen Serverkreisläufen und der Gesamteffizienz der Anlage. Es bietet den entscheidenden letzten Hebel, der erforderlich ist, um Hotspots zu beseitigen, Druckverluste zu optimieren und die thermische Stabilität zu erreichen, die Ihr Rechenzentrum benötigt.

Sehen Sie sich das Webinar mit James Chandler, Head of Engineering, und Baschar al Hammoud, Product Manager, an, in dem sie die hydraulischen Konstruktionsprinzipien einer effizienten Infrastruktur für die direkte Flüssigkeitskühlung erörtern, oder laden Sie das Whitepaper herunter, um das gesamte System-Engineering-Konzept kennenzulernen.

Jetzt das technische Whitepaper herunterladen (EN)

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FAQs

Was unterscheidet das Multi Control Valve von einer konventionellen Ventilbaugruppe?

Das Multi Control Valve vereint präzise lineare Durchflussregelung, Antriebstechnik, Wärmemengenerfassung und integrierte Messtechnik in einem kompakten Gerät. Statt mehrere separate Komponenten für Regelung, Messung und Absperrung zu benötigen, bündelt es diese Funktionen in einer einzigen Ventileinheit. Dadurch können die Anzahl der Komponenten, Verbindungen und Schnittstellen im Kühlkreislauf reduziert sowie Planung, Installation und Inbetriebnahme vereinfacht werden. Gleichzeitig entsteht ein konsistenteres Bild der Betriebsbedingungen, da alle relevanten Messwerte direkt am Regelpunkt erfasst werden.

Welche Werte misst das Multi Control Valve?

Fünf integrierte Sensoren erfassen Durchfluss, zwei Temperaturen und zwei Drücke. Auf Basis dieser Messungen berechnet das Ventil zusätzlich die Temperaturdifferenz (ΔT) und die Druckdifferenz (ΔP), wodurch die Betriebsbedingungen im Kühlkreislauf transparenter werden. Die Werte geben Aufschluss darüber, wie viel Kühlmedium durch den Kreislauf fließt, wie effizient Wärme übertragen wird und wie sich der Kreislauf hydraulisch verhält. Durch die integrierte Messtechnik kann zudem der Bedarf an zusätzlicher externer Instrumentierung reduziert werden.

Wie regelt das Multi Control Valve den Kühlmitteldurchfluss?

Seine lineare Durchflusscharakteristik ermöglicht eine proportionale Anpassung über den gesamten Betriebsbereich und hilft so, den Kühlmitteldurchfluss genauer an den tatsächlichen Kühlbedarf anzupassen. Statt ausschliesslich zwischen „offen“ und „geschlossen“ zu arbeiten, ermöglicht das Ventil kontrollierte Zwischenstellungen. Die präzisere Modulation unterstützt stabile Temperaturen, verbessert den hydraulischen Abgleich und hilft dabei, eine Überversorgung mit Kühlmedium zu vermeiden. Dadurch eignet sich das Regelkonzept besonders für Anwendungen mit dynamischen Wärmebelastungen.

Wie schnell kann das Multi Control Valve einen Kühlkreislauf absperren?

Das Ventil kann in nur fünf Sekunden schließen und ermöglicht damit eine schnelle Isolation von Kühlkreisläufen, wenn Betriebsbedingungen, Sicherheitsanforderungen oder Wartungsarbeiten dies erfordern. Die schnelle Absperrung kann helfen, die Auswirkungen einer Störung zu begrenzen oder einzelne Bereiche eines Kühlsystems zu isolieren, ohne andere Kreisläufe unnötig zu beeinträchtigen. Besonders in Rechenzentren, in denen Wartungs- und Betriebsmaßnahmen schnell umgesetzt werden müssen, kann dies die Verfügbarkeit nicht betroffener Systeme unterstützen.

Welche Vorteile bietet das Multi Control Valve bei der Installation?

Das Multi Control Valve ist bis zu 50 % kompakter und bis zu 70 % leichter als vergleichbare Baugruppen. Dadurch kann Installationsraum eingespart, der Zugang zu Komponenten erleichtert und die Belastung der Rohrleitungsinfrastruktur reduziert werden. Das integrierte Design verringert zudem die Anzahl der Einzelkomponenten, die montiert, verbunden und in Betrieb genommen werden müssen. Diese Vorteile sind besonders in hochverdichteten Kühlinstallationen relevant, in denen Platzverhältnisse und Rohrlasten sorgfältig berücksichtigt werden müssen.

Wie kann das Multi Control Valve auf schnell wechselnde KI-Workloads reagieren?

KI-Anwendungen können sehr schnelle und starke Veränderungen der Wärmeentwicklung verursachen und stellen dadurch höhere Anforderungen an Kühlsysteme. Die präzise lineare Durchflussregelung und eine bis zu siebenmal schnellere Reaktionszeit als bei vergleichbaren Produkten ermöglichen eine schnellere Anpassung der Kühlleistung an veränderte thermische Lasten. Dadurch kann der Kühlkreislauf näher an den tatsächlichen Betriebsbedingungen arbeiten, anstatt dauerhaft mit einem festen Durchflussniveau betrieben zu werden. Dies unterstützt eine stabile thermische Performance und kann das Risiko von Über- oder Unterversorgung mit Kühlmedium bei Lastwechseln reduzieren.

Warum ist die Temperaturdifferenz bei Direct Liquid Cooling wichtig?

Die Temperaturdifferenz gibt Aufschluss darüber, wie effektiv das Kühlmedium Wärme im Kühlkreislauf aufnimmt und transportiert. Durch den Vergleich der Kühlmitteltemperatur am Ein- und Austritt lässt sich erkennen, wie viel thermische Energie übertragen wurde. Die Berechnung dieses Wertes direkt im Ventil liefert wertvolle Informationen zur Bewertung der Kühlleistung, zur Erkennung von Betriebsveränderungen und zur Unterstützung des hydraulischen Abgleichs. Die Temperaturdifferenz sollte jedoch immer gemeinsam mit Durchfluss- und Druckwerten betrachtet werden, um ein vollständiges Bild des Systemverhaltens zu erhalten.

Wie unterstützt die Wärmemengenerfassung den Betrieb von Rechenzentrumskühlungen?

Die integrierte Wärmemengenerfassung liefert Daten direkt am Regelpunkt und unterstützt so einen fundierteren hydraulischen Abgleich, Leistungsbewertungen und energierelevante Entscheidungen. Durch die Kombination von Durchfluss- und Temperaturmessungen kann bestimmt werden, wie viel thermische Energie durch einen Kühlkreislauf transportiert wird. Diese Informationen helfen dabei, Kreisläufe zu vergleichen, die Kühlleistung zu bewerten und Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Da die Messfunktion direkt im Ventil integriert ist, stehen relevante Daten zur Verfügung, ohne ausschließlich auf separate Messgeräte angewiesen zu sein.

Kann das Multi Control Valve helfen, unnötigen Kühlmitteldurchfluss zu erkennen?

Die integrierten Messungen von Durchfluss, Temperatur und Druck schaffen die notwendige Transparenz, um Durchflussbedingungen mit der tatsächlichen thermischen Leistung zu vergleichen und potenzielle Überdimensionierungen zu identifizieren. Erhält ein Kühlkreislauf mehr Kühlmittel als erforderlich, können die verfügbaren Daten auf eine Diskrepanz zwischen Durchfluss und Wärmeübertragung hinweisen. Betreiber können daraufhin Regelparameter, hydraulische Bedingungen und die Leistung der angeschlossenen Systeme überprüfen und optimieren. Das Ventil ersetzt keine übergeordnete Systemanalyse, liefert jedoch wichtige Messdaten auf Kreisebene.

Wie vereinfacht das Multi Control Valve eine skalierbare Flüssigkeitskühlungsarchitektur?

Durch die Bündelung mehrerer Funktionen in einem einzigen Gerät reduziert das Multi Control Valve die Anzahl der Komponenten und Schnittstellen pro Kühlkreislauf. Es vereint Durchflussregelung, Absperrfunktion, Messtechnik und Wärmemengenerfassung in einer integrierten Lösung und erleichtert so die Entwicklung standardisierter und wiederholbarer Kühlmodule. Das kompakte und leichte Design ist insbesondere in hochverdichteten Rechenzentren von Vorteil, in denen Platz und Rohrlasten begrenzt sind. Mit zunehmender Systemgrösse unterstützt die Verwendung einer einheitlichen Ventilplattform zudem standardisierte Installations-, Inbetriebnahme- und Wartungsprozesse über mehrere Kühlkreisläufe hinweg.

Kann das Multi Control Valve die Flow-Guidelines des Open Compute Project (OCP) Open Rack v3 (ORv3) unterstützen?

GF hat das Multi Control Valve so entwickelt, dass es die technischen Anforderungen und standardisierten Infrastrukturkonzepte moderner Hyperscale-Flüssigkeitskühlungen unterstützt.

  • Gezielte Verteilung der Kühlmittelströme auf Rack-Ebene: Die OCP-Richtlinien für rückseitige Rack-Manifolds und Serveranschlüsse empfehlen, Durchflussabweichungen zwischen einzelnen Chassis-Positionen innerhalb eines engen Toleranzbereichs von ±10 % zu halten, um eine gleichmäßige thermische Leistung sicherzustellen. Unter dynamischen KI-Workloads und hoher Leistungsdichte ermöglichen die lineare Regelcharakteristik und die Schließzeit von fünf Sekunden einen präzisen, druckunabhängigen hydraulischen Abgleich. Dadurch können Betreiber eine gleichmäßige Kühlmittelverteilung über parallele Serverkreisläufe hinweg gewährleisten.
  • Standardisierte Telemetrie und Hardware-Management: Im Einklang mit modernen Open-Hardware-Managementansätzen, die standardisierte Ereignisprotokolle für Flüssigkeitskühlungen erfordern, beispielsweise zur Überwachung von Ventilstellungen, Schaltzuständen oder Sollwertabweichungen, verfügt das Ventil über integrierte Kommunikationsschnittstellen wie IO-Link, Modbus RTU und BACnet MS/TP. Dadurch können Echtzeitdaten zu Volumenstrom, Temperaturdifferenz (ΔT) und Druckdifferenz (ΔP) direkt an Building-Management-Systeme (BMS) oder Data-Center-Infrastructure-Management-Lösungen (DCIM) übertragen werden.
Georg Fischer Piping Systems Ltd

Ebnatstrasse 111

8201 Schaffhausen

Schweiz