ESAF 2022

Das eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) findet dieses Jahr in Pratteln statt. Es werden bis zu 400'000 Zuschauer erwartet, welche die traditionellen Schweizer Sportarten Steinstossen, Hornussen und Schwingen verfolgen.

Mehr Informationen zum ESAF findet ihr auf der offiziellen Homepage esaf2022.ch 

GF ist offizieller Kranzpartner

Pratteln, der Austragungsort des ESAF 2022, ist nur 15 Fahrminuten von unserem Produktionsstandort (GF JRG) in Sissach entfernt. Was liegt näher, als dass sich GF als grosser Arbeitgeber der Region als Kranzpartner engagiert?
Wir sind stolz darauf, einen Beitrag zum Erfolg des ESAF zu leisten. Uns ist es besonders wichtig, dass alle auf dem Festgelände sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben werden. Als offizieller Kranzpartner liefern wir kostenlos Produkte für die Trinkwasserinstallationen auf dem riesigen Festgelände. Für den Gabentempel stellt GF tolle Preise bereit, wie die speziell für das ESAF handgefertigte GF-Trychel.

Mehr zu ausgewählten JRG Produkten

GF JRG liefert alle Armaturen im Anschlussbereich sowie alle Elektroschweiss- und Klemmfittinge für das ESAF und ist somit massgeblich an der Wasserversorgung auf dem Festgelände verantwortlich. 

Gesponserter Schwinger

Der 22-jährige Guggisberger Fabian Staudenmann ist seit 12 zwölf Jahren leidenschaftlicher Schwinger. Seinen ersten Kranz hat er 2017 am Seeländischen Schwingfest in Meinisberg errungen. Inzwischen hat er zahlreiche weitere Kränze gewonnen – einen davon am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug 2019. Er ist damit definitiv ein Anwärter auf einen Sieg am ESAF 2022.

GF JRG ist stolzer Sponsor des ambitionierten Schwingers und hat ihn zum Interview getroffen. 

1. Wie bis du zum Schwingen gekommen?

Ich war als Kind nicht der Leichteste. Im Winter war ich jeweils im Skiclub und jedes Wochenende auf den Skiern, aber im Sommer war ich relativ inaktiv. Daher wollten meine Eltern, dass ich auch im Sommer Sport treibe. Im Jahr 2010, als ich zehn Jahre alt war, habe ich das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest im Fernsehen gesehen. Zwei Tage lang klebte ich am Bildschirm und verfolgte das Schwingfest. Kurz darauf gab es einen Schwingschnuppertag beim Bernisch-Kantonalen Schwingerverband, an welchem ich teilnahm – und ich bin geblieben.

2. Was bedeutet dir das Schwingen?

Das Schwingen bedeutet mir sehr viel. Es steckt nicht nur ein Sport oder ein Hobby dahinter, sondern eine grosse Portion Leidenschaft. Dies bedingt, dass viel Zeit und Energie in diesen Sport fliesst – nicht nur von mir, sondern auch von meinem Umfeld, sprich der Familie und der Freundin. Ich habe grosses Glück mit ihnen, da sie mich bedingungslos unterstützen, mental, aber auch praktisch. Zum Beispiel mit Trainingssachen waschen oder wenn ich nach Hause komme und meine Freundin schon Abendessen gekocht hat. Während von Mai bis August jeweils Saisonwettkämpfe sind, hole ich in der Zeit danach einiges nach, das in der Wettkampfzeit auf der Strecke geblieben ist: Ferien mit meiner Freundin oder Ausgang mit Freunden zum Beispiel. 

3. Wie bereitest du dich auf das ESAF vor?

In der Offseason, ausserhalb von Wettkämpfen, haben wir sieben- bis achtmal Training in der Woche. Das sind Schwing- und Athletiktrainings. Schwingtraining beinhaltet viel Technikarbeit, indem wir entweder neue Schwünge lernen oder an der Technik bestehender Schwünge feilen. Athletiktraining ist vor allem Krafttraining. Es wird Muskulatur aufgebaut. Bei mir ist das hauptsächlich Bein- und Rumpfmuskulatur. Man arbeitet beim Schwingen viel aus den Beinen. Die nötige Ausdauer trainieren wir mit Intervalltraining auf dem Velo oder mittels Metabolic Circuit Training.

Je näher es auf die Wettkampfsaison zugeht, desto mehr trainieren wir auch wettkampfmässiges Schwingen auf Ausdauer – das dauert dann sechs bis sieben Minuten, oder kürzeres Schwingen mit Fokus auf hohe Trainingsqualität der Schwünge, dies dauert dann nur drei Minuten.

Die Wettkämpfe an sich dauern nicht so lange, denn die Kämpfe sind anstrengend. Untersuchungen der Laktatwerte zeigen, dass Schwingen körperlich sehr anspruchsvoll und fordernd ist. Der Gang zum Physiotherapeuten ist, wie bei den meisten Leistungssportlern, regelmässig eingeplant. 

4. Worauf achtest du speziell bei der Ernährung?

Dies ist bei uns kein grosses Thema. Wichtig ist vor allem, ausgewogen und genügend zu essen. Im Schwingen gibt es keine Gewichtsklassen, ich muss nur darauf schauen, dass ich nicht weiter abnehme.

Die Wettkämpfe gehen teils über sechs Stunden. Dabei achte ich darauf, dass ich eine konstante Kohlenhydrat-, sprich Energieversorgung habe. Diese hole ich mir aus Bananen, Appenzeller Biberli, Energie- und Proteinshakes sowie Kohlenhydrat-Sportgetränken.

 

5. Was bedeutet dir sauberes Trinkwasser?

Ich trinke sehr gerne Wasser. Ich komme am Tag auf zirka 4,5 Liter. Auch im Training trinke ich fast ausschliesslich Wasser. Oftmals wird das Thema in der Schweiz zu wenig beachtet und geschätzt, da sauberes Trinkwasser selbstverständlich ist für uns. Im Ausland gehst du zuerst mal in den Supermarkt und kaufst ein paar Liter Wasser in Flaschen, nur damit du was zu Trinken hast. In der Schweiz lassen wir dieses einfach aus dem Wasserhahn. Dass das nicht überall auf der Welt normal ist, sollte uns stärker bewusst sein. 

 

6. Trinkst du gerne sauberes Hahnenwasser oder muss es immer Mineralwasser aus der Flasche sein?

Ich trinke fast ausschliesslich Leitungswasser, zuhause sowieso. Nur im Restaurant darf es dann auch mal ein Mineralwasser sein. :)

 

7. Was machst du mit all den Kränzen, die du schon in deiner Karriere gewonnen hast?

Die meisten Schwinger stellen diese irgendwo aus. Ich hingegen, das darf ich fast nicht laut sagen, habe meine momentan aus Platzgründen verstaut. 

8. Was würdest du mit dem Muni machen, wenn du einen am ESAF gewinnst?

Ich würde mich, wie fast alle Schwingerkönige, für das Preisgeld und nicht den Muni entscheiden. Die wenigsten brauchen einen Muni oder hätten den Platz beziehungsweise einen eigenen Bauernhof, um diesen unterzubringen.

9. Warum ist Schwingen bei den Jungen wieder so in?

Ich denke, Schwingen ist wieder populärer geworden, da es eine traditionelle Sportart ist und Werte wie Respekt als sehr wichtig erachtet werden. Diese Werte werden nun wieder mehr geachtet und auch die Wettkämpfe ziehen junge Menschen an. An den Schwingfesten ist der Puls anders, es ist ruhig und stressfrei, man nimmt sich den ganzen Tag Zeit und ist einfach dort. Für mich selber als Besucher sind Wettkämpfe eine Art Flucht aus dem Alltagsstress und ein Kontrast zu der hektischen und schnellen Zeit, in der wir gerade leben. Es geht an diesen Tagen einfach darum, im Moment zu sein und die friedliche Stimmung an diesem Tag zu geniessen. 

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Schweiz

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