KunstStoff – GF Piping Systems im neuen Kontext

03.03.2016 10:00

Für die Retrospektive des Urban-Think Tank an der ETH Zürich und in der Pinakothek der Moderne in München steuerte GF Piping Systems PVC-U Rohre bei. Damit hatte dieses flexible und nachhaltige Material endlich seinen öffentlichen Auftritt.

Retrospektive Si/No (Quelle: Daniel Schwartz, ETH Zürich)

Dass Kunststoffrohre nicht nur Medien transportieren können, sondern auch künstlerischen Ansprüchen gerecht werden, zeigte eindrucksvoll eine Retrospektive des Urban-Think Tank der ETH Zürich, einer der weltweit führenden Hochschulen. Dabei waren die PVC-U Rohre von GF Piping Systems nicht das Zentrum der Ausstellung, aber wortwörtlich der Aufhänger dafür.

Retrospektive Si/No (Quelle: Daniel Schwartz, ETH Zürich)

Der Lehrstuhl für Architektur und Urbanes Design um die Professoren Alfredo Brillembourg und Hubert Klumpner wählte für die Ausstellung „Si/No – The Architecture of Urban-Think Tank“ die ehrwürdige Haupthalle der ETH Zürich. Projekte aus über fünfzehn Jahren Zusammenarbeit wurden an einem Gerüst aus PVC-U Rohren von GF Piping Systems aufgezogen.

Bekanntes im neuen Kontext

Retrospektive Si/No (Quelle: Daniel Schwartz, ETH Zürich)

Dass eben solche Rohrleitungen anstatt der üblichen Traversen verwendet wurden, hatte einen gewichtigen Grund. Professor Hubert Klumpner erklärt diesen folgendermassen: „Wir beschäftigen uns am Lehrstuhl vornehmlich mit der Architektur von Elendsvierteln.“ Da sei die Suche nach kostengünstigen und einfachen Lösungen massgeblich. In vielen Ländern, beispielsweise in Lateinamerika, seien das Beton oder auch Ziegelsteine. Hier in der Schweiz sind es eben Kunststoffrohre. Das Material ist ausserdem wiederverwertbar und somit nachhaltig. Für das Projekt Si/No war die Wiederverwendbarkeit ein wichtiges Thema, dass schlussendlich zur Kooperation mit GF Piping Systems führte. „Uns stand hier ein industrielles Material zur Verfügung, das wir in einen unkonventionellen Kontext setzen konnten“, so Klumpner. Aufmerksam auf den Produzenten wurden Klumpner und seine Kollegen durch den Standbauer ADUNIC. Michael Vogel, Aussendienstmitarbeiter der Georg Fischer Rohrleitungssysteme (Schweiz) AG, stand dem Projekt zur Seite. Er erläutert die Zusammenarbeit folgendermassen: „Das Projekt haben wir mit ADUNIC von Grund auf gestaltet. Auf der Basis erster loser Vorstellungen Ihrerseits setzten wir uns intensiv mit dem Design und der Machbarkeit der Konstruktion auseinander.“

Auch für Laien einfach zu verarbeiten

Gerade bei der Umsetzung des Projekts stellte sich heraus, welche Vorteile die PVC-U Rohre vorzuweisen hatten. Die Rohre liessen sich nicht nur leicht installieren und auch wieder abbauen. Die Installation konnte vom Standbauer und den Mitarbeitern des Lehrstuhls selbstständig aufgebaut werden. Dazu war lediglich eine Schulung durch GF Piping Systems notwendig. Ausserdem waren die Kunststoffkomponenten leicht und gut zu transportieren. Dies war von Vorteil, da die Ausstellung nach München in die Pinakothek der Moderne weiter zog. Ein weiterer positiver Effekt war die Modularität des Systems. Klumpner sagt: „Die Flexibilität der Produkte hatte positiven Einfluss auf die ästhetische Wirkung. Das Gerüst sieht nicht so aus, als wäre es extra für den einfachen Auf- und Abbau geplant.“

Ein wertvoller Beitrag zur Stadtentwicklung

Doch nicht nur der künstlerische und ästhetische Aspekt war den Ausstellungsmachern wichtig. In der urbanen Architektur ist die Versorgung mit (Trink-)Wasser ein Basisbedürfnis. Aber gerade in Elendsvierteln stellt dies oft eine enorme Herausforderung dar. Es gelte, so Klumpner, im sozialen Kontext zu denken. Zuerst müsse die Grundversorgung mit garantiert werden, dann erst folgten Kultur und Schönheit. GF Piping Systems trägt mit seinen Produktsortiment seit Jahrzehnten dazu bei.

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Attila Albert

Attila Albert
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