Trinkwasserhygiene im Gebäude

Hygiene hat in sensiblen Gebäuden wie Altenheimen und Kliniken oder grösseren Bauten wie Hotels einen besonders hohen Stellenwert – angefangen bei der Installation bis hin zum Alltagsbetrieb.

Gebäudetypen

In sensiblen Gebäuden wie Kliniken und Altenheime sowie grösseren Bauten wie Hotels ist ein besonderes Augenmerk auf die Trinkwasserhygiene zu richten.

Hycleen - Gebäudetypen
Altenheime

Zum Schutz von immungeschwächten Menschen

Hygiene hat in Altenheimen grundsätzlich einen sehr hohen Stellenwert, da sich dort ältere und oftmals immungeschwächte Menschen aufhalten. Dementsprechend ist auch die Sauberkeit des Trinkwassers von zentraler Bedeutung. Betreiber von Altenheimen sind gut beraten, ein besonderes Augenmerk auf die Hygiene in der Trinkwasserinstallation zu legen, um so die gesundheitlichen Risiken für die Bewohner möglichst auszuschliessen.

Hotels

Einwandfreies Trinkwasser frei von Krankheitserregern

Nicht in allen Hotels können die einzelnen Zimmer und die dazugehörenden Wasseranschlüsse durchgängig genutzt werden. Besonders bei gelegentlichem Leerstand ist es ratsam, gezielt auf die Hygiene in den Trinkwasserinstallationen zu achten und diese regelmässig zu überprüfen. Höchste Trinkwasserqualität ist wichtig, da sich in Hotels zahlreiche Menschen mit unterschiedlicher gesundheitlicher Stabilität aufhalten – ein wichtiger Punkt für Betreiber, damit sich alle Gäste wohlfühlen.

Kliniken

Zum Schutz von immungeschwächten Menschen

Die Krankenhaushygiene muss höchsten Anforderungen gerecht werden. Die Hygiene in der Wasserversorgung ist ein wichtiger Bestandteil. Überall ist Trinkwasser im Einsatz. Angefangen beim Händewaschen vor Operationen, bei der Reinigung von Operationsinstrumenten und Krankenhausutensilien, im Verpflegungsbereich, für die Krankenhausreinigung bis hin zur Wäscherei.

Ohne hygienisch einwandfreies Wasser geht es nicht. Verhaltensregeln in Krankenhäusern helfen, die Verbreitung von Infektionen zu bekämpfen. Unser Hygienekonzept gewährt einen effizienten Schutz vor Kontamination im Rohrleitungssystem, einen nachhaltigen Infektionsschutz und hilft nosokomiale Infektionen vorzubeugen.

Betrieb

Ein Schwerpunkt zur Erreichung einer optimalen Trinkwasserhygiene ist der Betrieb der Anlage – von der Installation bis hin zur Regelung & Steuerung.

Hycleen - Betrieb
Im Allgemeinen

Beim Betrieb von Trinkwasserinstallationen ist in erster Linie auf die Temperaturen in Kalt- und Warmwasserleitungen zu achten. Da sich Mikroorganismen wie Legionellen am stärksten zwischen 25°C und 50°C vermehren, sollte man dieser Temperaturbereich möglichst vermeiden oder kurz halten. Ausserdem müssen Einbauten wie Hauswasserzähler, Filter, Ionentauscher, Salzbehälter und Perlatoren regelmässig gereinigt und desinfiziert werden.

Installation und Montage

Schon beim Transport und der Lagerung der Bestandteile einer Trinkwasserinstallation müssen Verunreinigungen vermieden werden. Nach dem Einbau der Trinkwasseranlage empfiehlt sich eine trockene Dichtheitsprüfung. So wird verhindert, dass stehendes Wasser bis zur Inbetriebnahme das Rohrleitungssystem kontaminiert.

Warmwasserverteilung

Warmwasserbereitung und -verteilung

Mikroorganismen lieben Temperaturen zwischen 25°C und 50°C. In diesem Temperaturbereich vermehren sie sich am stärksten. Deshalb sollte die Temperatur im Warmwasserbereiter niemals unter 50°C absinken. Da in Warmwasserleitungen stehendes Wasser langsam abkühlt, ist unter anderem darauf zu achten, dass die Pumpe der Trinkwasserzirkulation ordnungsgemäss funktioniert und die Installation möglichst gleichmässig mit warmem Umlaufwasser beschickt. Wird das Volumen des Warmwasserbereiters einmal täglich ausgetauscht, lassen sich Stagnationszeiten im kritischen Temperaturbereich deutlich verkürzen.

Totleitungen

Totleitungsbereiche bilden wahre Nährböden für Keime und Mikroorganismen. Die Trinkwasserinstallation ist deshalb regelmässig auf selten oder nicht genutzte Leitungsbereiche beziehungsweise Zapfstellen zu überprüfen. Werden Zapfstellen nicht mehr genutzt, sollten sie samt Anschlussleitung demontiert werden. Selten genutzte Leitungsbereiche sind in kurzen Zeitabständen zu spülen.

Reinigung und Spülung

Um eine Ansiedlung von Keimen zu verhindern, müssen Totleitungsbereiche in Warmwasserleitungen, in denen sich das Wasser langsam unter 50°C abkühlt, regelmässig gespült werden. Gleiches gilt für Totleitungsbereiche in Kaltwasserleitungen. Dort erwärmt sich – vor allem bei unzureichender Dämmung – stehendes Wasser langsam auf wachstumsförderndes Niveau. Einbauten mit Rückspüleinrichtungen sollten alle drei Tage gespült werden. Salzbehälter, Perlatoren und Hauswasserzähler bedürfen regelmässiger Reinigung und Desinfektion.

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GF Piping Systems bietet die Systeme und Produkte für Prävention, Monitoring, Intervention und Risikobewertung.

In 4 Schritten zur optimalen Trinkwasserhygiene

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