Schritt 3: Intervention

Werden durch die Trinkwasserbeprobungen hohe Keimzahlen oder Pathogene nachgewiesen, so ist dies meist auf eine Vernachlässigung der präventiven Massnahmen zurückzuführen. Hinzu kommt ein „nicht bestimmungsgemässer Betrieb“ der Trinkwasserinstallation über längere Zeiträume.

Hycleen - In 4 Schritten zur  optimalen Trinkwasserhygiene

Die Durchführung von Interventionen soll, wenn notwendig, minimal gehalten und nur als letzte Möglichkeit zur Sicherstellung einer hohen Trinkwassergüte eingesetzt werden. Dabei ist insbesondere auf eine Gesamtbetrachtung der Trinkwasserinstallation zu achten. Besonders in Bestandsobjekten ist darauf zu achten, dass die präventiven Massnahmen, zumindest in der Kellerverteilung und in den Steigsträngen, vor den Interventionsmassnahmen realisiert werden.

Massnahme 1: Thermische Desinfektion
Hycleen - Thermische Desinfektion und Hydraulischer Abgleich mit dem JRG LegioTherm SystemThermische Desinfektion und Hydraulischer Abgleich mit dem JRG LegioTherm System

Damit eine thermische Desinfektion in der Warmwasserverteilung durchgeführt werden kann, muss der hydraulische Abgleich im Normalbetrieb über alle Einzelstränge vorhanden sein. Die thermische Desinfektion wird oftmals von 01:00 bis 04:00 Uhr in Zeiten der Zapfruhe durchgeführt. Es wird empfohlen, die Heisswasserspülung einzeln in Reihe geschaltet durchzuführen, damit die Erwärmung der Schachtverteilung eingegrenzt werden kann. Wird über längere Zeit Heisswasser mit 75°C gefahren, so wird sich das kalte Trinkwasser innert weniger Stunden bis in die kritische Temperaturzone erwärmen, was wiederum einen kontraproduktiven Effekt – nämlich mikrobiologisches Wachstum im Kaltwasser – auslöst.

Massnahme 2: Chemische Desinfektion
Hycleen Des 30Chemische Desinfektion mit Hycleen Des 30

Verkeimungen in Trinkwasserinstallationen werden in der Regel bei den periodischen Beprobungen erkannt und betreffen nur einen Teil der Installation. Wird eine weiterführende Beprobung durchgeführt, kann es sein, dass die Verkeimung zum Teil zwar auf einem tieferen Niveau liegt, sich jedoch über die gesamte Trinkwasserverteilung ausbreitet. Somit wird eine Intervention nicht nur im Warmwasser, sondern auch im kalten Trinkwasser notwendig, da die mikrobiologische Grundlast vom Kaltwasser ins Warmwasser gelangt. Für den Einsatz einer chemischen Desinfektion mit Schonung der gesamten Trinkwasserverteilung sind entsprechende präventive Massnahmen umzusetzen, wobei der hydraulische Abgleich in den Strängen und das periodische Spülen zwingend notwendig ist.
Nur eine Reinigung der Installation vor der chemischen Desinfektion wird eine entsprechende Langzeitwirkung haben. Was den Einsatz einer Desinfektionslösung angeht, so ist die elektroaktivierte Desinfektionslösung von Hycleen Des 30 zu empfehlen. Langzeitversuche von GF JRG über mehr als fünf Jahre zeigen, dass eine elektroaktivierte Desinfektionslösung mit einem Anteil Natriumhypochlorit bei allen Werkstoffen der Trinkwasserinstallation eingesetzt werden kann. Bei GF Haustechnik Produkten ergeben sich bei einer Dosierung im Rahmen der Trinkwasserverordnung keine Lebensdauereinschränkungen, was insbesondere dem Objektbetreiber Vorteile bringt.


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Hycleen Des 30

Die umweltschonende Desinfektionslösung

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Thermostatischer Zirkulationsregler mit Absperrung

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